Dem Hund das Bellen abgewöhnen – so geht`s!

Jeder meiner drei Hunde hat auf Trainingsmethoden und technische Hilfsmittel anders reagiert. Jeder Hund hat andere Anlagen und einen speziellen Charakter.
Dieser Beitrag möchte Trainingsmethoden und Hilfsmittel zur ‚Anti-Bell-Erziehung‘ vorstellen. Dabei sollen ein paar Tipps und Erfahrungen einfließen, die die Beziehung zum ‚besten Freund des Menschen‘ harmonisieren können.

Warum bellt mein Hund?

Bevor eine geeignete Trainingsmethode gefunden werden kann, sollte die Ursache für das Bellen herausgefunden werden. Nicht die Telefonklingel, ungewohnte Bewegungen in der Nachbarschaft oder das Läuten an der Tür sind Grund für die lautstarken Äußerungen. Die Ursachen liegen im Wesen und den Anlagen des Tieres.

  • Ängstliche, nervöse Hunde verbinden diese Signale mit einer unbekannten Bedrohung für das heimische Rudel.
  • Hunde, die nicht ausgelastet und unterfordert sind, wittern spannende Action und bellen in freudiger Erwartung.
  • Dominante Tiere, das sind nicht nur Rüden, markieren lautstark ‚ihr‘ Revier. Hunde dieser Kategorie bellen meist erst nach der Pubertät.
  • Hunde, die nicht daran gewöhnt sind, allein zu bleiben, können lange und ausdauernd bellen. In diesem Fall helfen technische Hilfsmittelkaum. Gefragt ist konsequentes Training.

Quellen: https://www.youtube.com/watch?v=0xxQMWm36Es

Der Hund allein zu Haus

Im fortgeschrittenen Welpen-Alter lernen Hunde das Alleinbleiben in der Regel sehr schnell. Ist das Tier schon älter, dauert das Training etwas länger. Es führt aber, konsequent durchgeführt, fast immer zum Erfolg.

Der Trainingsaufbau dafür ist ganz einfach:

  1. Der Besitzer verlässt die Wohnung für wenige Minuten. Das Bellen des Hundes wird von außen mit dem vertrauten Verbotskommando ‚Aus‘ oder ‚Nein‘ quittiert. Bitte keine langen Sätze. Wichtig ist, dass der Besitzer nach wenigen Minuten zurückkehrt und den Hund freudig begrüßt.
    Diese Übung muss so lange wiederholt werden, bis der Hund die Minuten der Abwesenheit ruhig verbringt. Dann gibt es neben der Begrüßung noch ein Leckerli oder ein Stück Trockenfutter.
  2. Die Zeiten der Abwesenheit des Besitzers werden länger. Er darf sich ruhig ein paar Meter vom Haus entfernen. Ansonsten der gleiche Ablauf wie beim ersten Schritt.
  3. Der Besitzer entfernt sich für 30 bis 45 Minuten. Ein kurzer Einkauf im Supermarkt sollte kein Problem mehr sein.

Auf diese Schritte aufbauend, kann der Hund daran gewöhnt werden, ausnahmsweise auch über mehrere Stunden allein zu bleiben.

Die Verwendung technischer Hilfsmittel wie Antibellhalsbändersind bei dieser Art des Kläffens kaum nützlich. Die ungewohnte Situation des Alleinbleibens ängstigt das Tier. Die fremden, oft auch klobig-unangenehmen Halsbänder erhöhen den Stress zusätzlich. Daher sind sie in solchen Fällen nicht sehr erfolgversprechend.

Vor allem zu Anfang des Trainings sollten für den Hund deutlich erkennbare Vorbereitungen auf das Fortgehen vermieden werden. Die Praxis des freundlichen Verabschiedens ist kontraproduktiv: es versetzt den Hund sofort in eine ‚Ausnahmesituation‘. Ziel des Trainings ist es jedoch, ihm das Alleinbleiben als etwas völlig Normales darzustellen. Nützlich ist es, Mantel, Tasche, Schlüssel schon eine halbe Stunde vor dem Weggehen bereitzulegen und danach den Alltag wie gewohnt fortzusetzen. Die Vorbereitungen verlieren so ihre Signalwirkung auf den Hund.

Unerwünschtes Bellen bei äußeren Einflüssen

Ängstliche, nervöse oder dominante Hunde können mit 2 verschiedenen Methoden von andauerndem Bellen ‚geheilt‘ werden. Voraussetzung ist, dass der Hund genügend Auslauf und Beschäftigung hat. Unterforderte Tiere wittern überall willkommene Abwechslung und stürzen sich freudig und lautstark darauf.

Trainieren sollte man grundsätzlich nur mit Tieren, die schon einen mittleren Spaziergang hinter sich haben. Der ist nicht zu ermüdend, schöpft aber überschüssige Energie ab. Der Hund wird aufmerksamer und kann sich besser konzentrieren.

TIPP: Den Hund vor dem Training nicht füttern. Für den satten Hund ist das Leckerli in meiner Hand nur ein schwaches Argument.

Im folgenden sollen einzelne Erziehungsmethoden vorgestellt werden, zuerst technische Hilfsmittel wie Antibellhalsbänder. Danach kommen Trainingsmethoden ohne Fremdeinwirkung auf den Hund zur Sprache.

Einsatz von Antibellhalsbändern

Dieses Hilfsmittel kommt seit einigen Jahren mit immer neuen Techniken und unterschiedlichen Ausführungen auf den Markt. Aus der breiten Produktpalette werden in diesem Beitrag ausschließlich Artikel vorgestellt, die dem Hund weder körperlich noch mental Schaden zufügen können. Sogenannte ‚Strom-Halsbänder‚, die mit dosierten Stromschlägen bei unerwünschtem Bellen arbeiten, sollten bei der Hundeerziehung nicht in Betracht gezogen werden. Dazu gehören auch sogenannte ’statische‘ Halsbänder. Auch sie funktionieren mit elektrischen Stromstößen, vermeiden aber die negativ belastete Phrase.

Alle Antibellhalsbänder sind mit einem Vibrationssensor sowie einem Mikrofon ausgestattet. Bellt der Hund, erfolgt vom Halsband eine prompte Reaktion in Form von Vibration, Ultraschallton, Warnsignalen oder Auslösen der Sprühfunktion. Varianten, bei denen der Hundehalter die Reaktion des Halsbandes per Fernbedienung auslöst, sind ebenfalls auf dem Markt.
Antibellhalsbänder sind wasserfest und universell im Außen- und Innenbereich einsetzbar.

1. Sprühhalsbänder

Sprühhalsbänder sind neben Vibrationssensor und Mikrofon mit einer nachfüllbaren Kapsel versehen. Bellt der Hund, wird ein Sprühmechanismus ausgelöst, der dem Hund eine sanfte ‚kalte Dusche‘ verpasst. Er erschrickt und das Bellen verstummt. Als Sprühflüssigkeit wird sowohl einfaches kaltes Wasser oder auch eine leicht nach Zitrone riechende wässrige Flüssigkeit verwendet.
Die Preisspanne für diese Halsbänder liegt zwischen 35 und 100 EUR.

Vorteile von Sprühhalsbändern:

  • bei konsequenter Nutzung sind sehr schnelle Trainingserfolge zu verbuchen; nach kurzer Zeit reicht schon das Tragen des Halsbandes, um unerwünschtes Bellen zu unterbinden
  • die Sprühflüssigkeit ist für den Hund völlig unschädlich
  • Bestrafung erfolgt fast zeitgleich mit dem Bellen, der Hund erkennt Ursache und Wirkung
  • schon die günstigsten Modelle sind gut wirksam
  • Auffüllen der Sprühkapsel erfolgt problemlos.

Nachteile von Sprühhalsbändern:

  • das Bellen unterbleibt nur, wenn der Hund das Halsband trägt; ist er ohne Sprühhalsband unterwegs, bellt er wie zuvor
  • die Kapsel für die Sprühflüssigkeit ist im Verhältnis zum Kopf des Hundes sehr groß (5 cm und mehr), das Halsband kann den freudig erwarteten Spaziergang gehörig vermiesen
  • das Halsband kann leicht verrutschen, die Sprühladung geht dann im wahrsten Sinne des Wortes nach hinten los
  • die wenigsten Sprühhalsbänder sind mit einer Füllstands-Anzeige ausgestattet; leere Kartuschen haben leicht gegenteilige Wirkung, denn nach dem Bellen passiert trotz Halsband nichts.

Alles in allem sind Sprühhalsbänder praktische Helfer für den schnellen Trainingserfolg. Sie müssen dazu konsequent v o r der Bellsituation angelegt werden. Alltägliches Bild auf dem Hundeplatz: Mit Sprühhalsband bewaffnet versuchen Besitzer wild bellende Hunde einzufangen. Die allerdings sehen das Ding und flüchten … erfolgreich.

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2. Ultraschall- und Vibrations-Anti-Bellgeräte

Im Garten stationär befestigt, in der Hand des Besitzers auf Spaziergängen oder in Halsbandausführung nehmen die Mikrofone dieser Geräte das Bell-Geräusch wahr, Sensoren registrieren die Vibration der Stimmbänder des Hundes. Sie senden einen Ultraschallton zurück an den Hund. Der Auslösepunkt liegt je nach Gerät zwischen 100 und 150 db.

Der für den Menschen nicht hörbare Ultraschallton wird vom empfindlichen Hunde-Ohr als sehr unangenehm empfunden. Das Bellen unterbleibt. Der Betrieb der Ultraschallgeräte erfolgt über handelsübliche Knopfzellen. Ausführungen mit Fernbedienung für den Hundehalter sind auf dem Markt. Diese teuren Geräte sind nicht sehr zweckmäßig: die Verzögerung zwischen Bellen und Auslösen des Signals auf der Fernbedienung ist länger als die direkte Auslösung am Halsband.+

Vibrationsgeräte werden ausschließlich als Halsband getragen. Der empfindliche Sensor vibriert, wenn der Hund bellt. Das Tier empfindet die ‚fremde‘ Bewegung am eigenen Körper als sehr störend.

Der Preis der Ultraschall- und Vibrationshalsbänder liegt unter dem der Sprühhalsbänder. Er bewegt sich zwischen 25 und 75 EUR.

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Vorteile von Vibrationshalsbändern

  • Bei konsequenter Anwendung stellen sich auch mit diesem Hilfsmittel schnelle Trainingserfolge ein
  • stationäre und mobile Anwendung möglich
  • Bestrafung‘ erfolgt fast zeitgleich mit Bellen, bei Benutzung der Fernbedienung etwas länger
  • Sensorzelle ist kleiner als die Kartusche der Sprühhalsbänder, daher angenehmer für den Hund
  • lästiges Nachfüllen entfällt, die Knopfzellen müssen erst nach mehreren Monaten ersetzt werden
  • einfache Ultraschall- und Vibrationsgeräte sind im Preis günstiger als Sprühhalsbänder

Nachteile von Vibrationshalsbändern

  • bei Vibrationshalsbändern tritt schnell ein Gewöhnungseffekt ein, die Vibration ist dann wirkungslos
  • Ultraschallhalsbänder können auch auf das Bellen fremder Hunde reagieren, Ursache-Wirkungs-Verhältnis kann in solchen Fällen vom Hund nicht nachvollzogen werden.
  • Ultraschalltöne stellen für sensible Hundeohren eine empfindliche Strafe dar.

Auch diese Antibellhalsbänder sind ein gutes Mittel zum schnellen Zweck. Wegen des Gewöhnungseffektes bei Vibrationshalsbändern und des sehr unangenehmen Ultraschallgeräusches sind Sprühhalsbänder für mein Empfinden die bessere Wahl.

Insgesamt gesehen sind Antibellhalsbänder nützliche Trainingshelfer im Notfall. Der schnelle Trainingserfolg darf jedoch nicht darüber hinweg täuschen, dass die Konditionierung des Hundes eng mit dem Tragen des Halsbandes verbunden ist. Trägt er das Halsband nicht, tritt das unerwünschte Verhalten unverändert wieder auf.

Nachhaltiges Anti-Bellen-Training für Hund und Besitzer

Andauernde Trainingserfolge bringt konsequentes Training des Besitzers mit dem Hund. Einzige Hilfsmittel dabei sind viel Liebe, Ausdauer und eine Tasche voller leckerer Belohnungen. Sehr schnelle Erfolge sind dabei nicht zu erwarten, aber eine gesunde Mensch-Hund-Beziehung und nachhaltige ‚gute Manieren‘ des Vierbeiners.

1. Verstärkung positiven Verhaltens

Die besten Erfolge bringt ein unaufgeregtes, ruhiges Arbeiten mit dem Hund ohne Bestrafung. Fehlverhalten wird nicht bestraft, erwünschtes Verhalten ausgiebig belohnt.

Wenn ein kläffender Hund lautstark und langatmig zur Ordnung gerufen wird, verstärkt sich in ihm das Gefühl, in einer außergewöhnlichen, bedrohlichen Situation zu stecken. Erfolg: er bellt noch lauter als der Besitzer.
Besser ist: Nachbarn warnen und Nerven behalten. Dabei das Bellen vollständig ignorieren. Sobald, wenn auch nur für wenige Sekunden, Ruhe eingekehrt ist, gibt es etwas Leckeres. Geht die Bellerei wieder los: ignorieren. Bei Ruhe folgt wieder sofortige Belohnung.

Hunde sind klug und merken schnell, dass es sehr vorteilhaft und nahrhaft ist, Ruhe zu geben.
Anfangs sollte das Training nicht mehr als 20 Minuten dauern. Später können die Trainingseinheiten mehr Zeit in Anspruch nehmen.

Im Anfangsstadium ist es hilfreich, Freunde oder Familie zu bitten, anzurufen, an der Tür zu klingeln oder zu Besuch zu kommen. Gern können sie dem Hund etwas Leckeres mitbringen. Der Hund wird so an die vermeintliche ‚Ausnahmesituation‘ gewöhnt. Nervöse Hunde verlieren schnell die Angst, denn Besuch bringt, bei guten Manieren, Leckerli.

Erfahrene Hundehalter können auf das bewährte Clicker-Training zurückgreifen. Hierbei wird der Hund bei positivem Verhalten auf den typischen Clicker-Ton konditioniert. Der Clicker-Ton tritt an die Stelle einer sofortigen Belohnung. Hund weiß dann genau, die Belohnung folgt garantiert. Er fühlt sich in dem positiven Verhalten bestätigt.
Das Clicker-Training hat den Vorteil, dass die Belohnung, das Clickern, sofort nach Eintritt der erwünschten Situation erfolgen kann.

Diese Trainingsmethoden sind für den Halter anspruchsvoller und mühsamer, für den Hund aber weitaus angenehmer als Antibellhalsbänder. Die erzielten Erfolge sind von Dauer und schaffen zudem eine harmonische Beziehung zwischen Besitzer und Hund. Dies wirkt sich auf das gesamte Alltagsverhalten des Hundes positiv aus. Es unterbindet nicht nur lästiges Bellen und sonstiges Fehlverhalten.

Vorteile:

  • der Hund erlernt positives Verhalten an sich und wird auch ohne Tragen technischer Hilfsmittel nicht mehr andauernd Bellen
  • gemeinsame Arbeit mit dem Hund fördert harmonisches Verständnis mit dem Besitzer
  • keinerlei mechanische oder chemische Einwirkungen auf das Tier
  • nachhaltige Trainingsergebnisse
  • das persönliche, verständnisvolle Training mit dem Hund ist garantiert kostenlos.

Nachteile:

  • keine schnellen Trainingserfolge
  • Beruf und Alltagsstress lassen den Besitzern oft wenig Zeit für ein intensives Training mit dem Hund.

Der Hund geht zur Schule

Hundeschulen bieten nicht nur dem unerfahrenen Hundehalter vielfältige Hilfestellungen an. Im günstigsten Fall übernimmt der Besitzer den Hund bereits im Welpen-Alter. Ist der Welpe 3 Monate alt, bieten Welpen-Schule die ersten ‚Benimm-Kurse‘ für die kleinen Vierbeiner an.

Wer die Möglichkeit hat, sollte diese Chance unbedingt wahrnehmen. Spielerisch lernen die Kleinen wichtige Grundkommandos. Das macht den Alltag mit ihnen ruhiger und entspannter. Gleichzeitig wird spielerisch das so wichtige Sozialverhalten gelernt. Nichts ist stressiger als ein Hund, der beim Anblick eines Artgenossen wild bellt und die Zähne fletscht.

Auch für ältere Hunde sind Hundeschulen immer eine sehr gute Wahl. Neben Übungen zur Sozialisierung im Verhalten mit Artgenossen werden vielerorts intensive Clicker-Kurse angeboten. Sie dauern oft 2 Tage und stellen spezielle Anwendungen für diverse Erziehungsaufgaben vor.

So ein Wochenendkurs kann zu einem spannenden Erlebnis für Hund und Halter werden.

Das Training in Hundeschulen ist leider nicht ganz billig. Eine Trainingseinheit von 45 Minuten kostet zwischen 30 und 45 EUR. Dafür ist ein harmonisches, entspanntes Miteinander von Hund und Halter über alle Hundejahre hinweg eigentlich unbezahlbar.

Denn auch für die Vierbeiner gilt: „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nur sehr schwer“