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Test: Wolfsblut Hundefutter – unsere Erfahrungen

Bei einem neuen Hund stellt sich schnell die Frage nach dem richtigen Hundefutter. Hat man einen Hund schon länger, kann das Thema ebenfalls wieder auf den Tisch kommen. Zum Beispiel kann der Hund bestimmte Unverträglichkeiten auf das alte Futter entwickelt haben. Oder der Hundebesitzer wird einfach zunehmend wählerischer, was die Qualität der Nahrung für seinen Liebling anbetrifft.

Bei uns lag die Suche nach einem neuen Futter daran, dass das Barfen bzw. Teilbarfen öfter mal unkalkulierbare Verträglichkeits- oder Akzeptanzprobleme ergab. Außerdem war es uns auf Reisen einfach zu unpraktisch. Ein hochwertiges Fertigfutter musste also her, nach Möglichkeit in Form von Trockenfutter. Nach langen Recherchen in diversen Foren blieben wir schließlich bei Wolfsblut hängen. Laut einer Umfrage von 2015 ist Wolfsblut sogar Deutschlands beliebteste Hundefuttermarke, was für uns aber nicht der Grund für die Auswahl war.

Wolfsblut Trockenfutter im Test: Natur pur

Viel wichtiger war uns, dass in Wolfsblut keine überflüssigen oder ungesunden Zutaten wie Soja, Getreide oder gar Zucker enthalten sind. Wie der Markenname schon sagt, basiert die Zusammensetzung auf der Ernährung von Wölfen. Diese besteht nur aus natürlicher Nahrung und zum größten Teil aus Fisch oder Fleisch.

Die Wahl rein natürlicher Inhaltsstoffe bedeutet auch, dass somit keine Konservierungs- und Farbstoffe oder Geschmacksverstärker enthalten sind. Diese sind für den Hund schlicht unnötig und können unter anderem zu Allergien führen. Ein gut zusammengestelltes Futter schmeckt dem Hund auch ganz ohne Aromazusätze – diese Erfahrung konnten wir mit unserem Hund auch bei Wolfsblut machen.

Der Verzicht auf Konservierungsstoffe erfordert natürlich entsprechende Maßnahmen, um das Futter anderweitig gut haltbar zu machen. Bei Wolfsblut wird dies durch eine spezielle Hightech-Verpackung mit einer Ventiltechnik erzielt, so dass das Futter vor Licht, Sauerstoff und Feuchtigkeit geschützt bleibt. Diese Verpackung sorgt dafür, dass der Geruch des Hundefutters in der Packung bleibt und überzeugt im Test.

Wir haben bei der Fütterung schnell gemerkt, wie wichtig es ist, den Futtersack gut geschlossen zu halten. Ansonsten kann es je nach Sorte relativ schnell ranzig riechen, was jedoch eher gegen unsere anfängliche Unvorsichtigkeit als gegen das Futter von Wolfsblut spricht. Schließlich neigen gerade hochwertige Fettsäuren bei falscher Lagerung schnell dazu, geruchlich und qualitativ zu kippen. Bei der bestellten Futtersackgröße sollte daher weniger auf den geringsten Kilopreis geachtet werden, sondern darauf, dass der Futtersack in ungefähr einem Monat aufgebraucht werden kann.

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Reichhaltige Auswahl

Was uns besonders an Wolfsblut gefällt, ist nicht zuletzt auch die große Auswahl einzelner Sorten. Das trägt zum einen dazu bei, dass dem Hund das Futter nicht langweilig wird. Unser Hund würde einige Sorten wie zum Beispiel Wild Duck Adult ewig fressen. Andere Sorten wie Alaska Salmon, Range Lamb oder Wide Plain liebt er auch, sobald eine neue Tüte geöffnet wird. Wenn die Tüte zur Neige geht, merken wir hier aber, dass die Spannung nicht mehr so groß ist wie am Anfang.

Da allein die Palette an Trockenfutter für erwachsene Hunde über 26 Sorten bietet, von A wie African Dog Adult (mit Wildvogel und Süßkartoffel) bis hin zu W wie Wide Plain Active (mit Pferd und ebenfalls Süßkartoffel), wird vermutlich auch für den mäkeligsten Hund etwas dabei sein, das ihm schmeckt – und im Falle von Unverträglichkeiten auch bekommt. Die Auswahl der Fleisch- und Fischsorten enthält unter anderem Wildschwein, Ente, Lamm, Strauß, Forelle, Känguru, Kamel, Ziege oder Fasan.

Dabei achtet der Hersteller nach eigenen Angaben darauf, die einzelnen Sorten aus den jeweils besten Herkunftsländern zu beziehen, um optimale Qualität gewährleisten zu können. Wild und Lamm stammen beispielsweise aus Neuseeland und Australien. Generell ist ein starker Fokus auf Fleisch aus Freilandhaltung zu erkennen. Das machte uns Wolfsblut gleich noch sympathischer. Selbst bei der Nassfutter-Linie „Chickeria“ stammt das Hähnchenfleisch nicht von Masttieren, sondern aus dem Freilauf.

Der Schwerpunkt liegt bei Wolfsblut klar auf einem proteinreichen Futter mit hohem Fleischanteil, doch auch bei den Kohlehydratlieferanten wird es nicht eintönig: die verschiedenen Sorten enthalten zum Beispiel Kürbis, Kartoffel, Vollkornreis oder Meerespflanzen. Somit ist es auch nicht allzu schwer, für einen zu Allergien neigenden Hund das richtige Futter zu finden, was bei uns zum Glück keine Rolle spielte.

Für jede Lebenssituation das passende Futter

Auch für die einzelnen Lebensphasen hat Wolfsblut verschiedene Sorten entwickelt. Es gibt Sorten für Welpen, darunter auch speziell für Welpen großer Rassen entwickeltes Futter, sowie auf kleine bzw. große Hunde abgestimmte Produkte. Nicht zuletzt gibt es Sorten für besonders aktive Hunde, Light-Versionen und für ältere Hunde optimiertes Futter.

Die Largebreed-Sorten enthalten beispielsweise eine spezielle Gelenkschutz-Mischung, während das Seniorenfutter durchwegs für Allergiker konzipiert ist. Bei den Spezialsorten ist die Auswahl zwar geringer als bei der allgemeinen Kategorie „Erwachsener Hund“, aber durchaus noch gegeben. Da wir das Futter schon seit Jahren füttern, war auch immer schön zu sehen, dass sich ständig etwas tut und öfter Neues hinzukommt. Vielleicht werden wir demnächst auch die Senior- und Light-Versionen antesten, da unser Hund nicht mehr der Allerjüngste ist und aus medizinischen Gründen kastriert werden muss. Seitdem ist der Hunger merklich gestiegen, so dass ein Futter mit weniger Kaloriendichte die bessere Wahl sein könnte.

Problemloser Wechsel zwischen Trocken- und Nassfutter

Qualitativ hochwertiges Trockenfutter ist schon mal eine gute Sache, die meisten Hunde stehen aber auch ganz klar auf Nassfutter. So auch unser Hund. Im Alltag gibt es meistens Trockenfutter, aber zur Abwechslung wird Nassfutter heiß geliebt. Bei schlechten Trinkern ist an heißen Tagen Nassfutter fast ein Muss. Da ist es ideal, wenn innerhalb derselben Linie Trocken- und Nassfutter angeboten wird, um ohne große Umstellungsprobleme auch mal wechseln zu können.

Die Auswahl beim Nassfutter ist bei Wolfsblut zwar kleiner als die beim Trockenfutter, aber immer noch sehr groß. Von Wasserbüffel bis Wildziege gibt es mehrere Geschmacksrichtungen. Darüber hinaus sind im Sortiment noch sinnvolle Leckerlis und Nahrungsergänzungen enthalten.

Gesundheitsplus

Diese Nahrungsergänzungen kommen auch in vielen der Fertigfuttersorten bereits vor. Ein Beispiel ist Nopalia, ein Kaktusextrakt, der entzündungshemmend wirkt. Insgesamt wirken die einzelnen Sorten sehr durchdacht komponiert, und zu jeder finden sich auf der Herstellerwebsite umfangreiche Informationen. Wenn der Hund an dem ein oder anderen Zipperlein leidet, kann man somit auch ein dafür optimal abgestimmtes Futter auswählen, was wir schon hier und da genutzt haben. Natürlich reicht ein entsprechendes Hundefutter alleine meist nicht aus, als zusätzliche Unterstützung ist es aber sicher nicht verkehrt. Im Zweifelsfall hilft hier der Tierarzt weiter.

Wolfsblut Hundefutter im Test: Die Praxis-Erfahrung

Uns selbst hat das Futter von Anfang an durch seinen guten Geruch überzeugt, und unser Hund hat nie etwas übrig gelassen. Die Durchfallprobleme, mit denen er vor der Umstellung auf Wolfsblut zu kämpfen hatte, waren dann auch bald verschwunden, so dass wir Wolfsblut treu geblieben sind. Bekannte, die das Futter ebenfalls füttern, haben davon berichtet, dass das Fell ihres Hundes jetzt mehr glänzt. Bei unserem Hund haben sich diverse Hundefutter aber nie groß auf die Fellbeschaffenheit ausgewirkt, so dass wir dazu nicht viel sagen können.

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=1sLo0SHATdQ

Fazit Wolfsblut Hundefutter Test: Nicht billig, aber preiswert

Im Vergleich zu manch anderem Futter mag Wolfsblut hochpreisig erscheinen. Man sollte vor einem Test oder Vergleich aber immer die Kosten pro Tagesration berechnen – von minderwertigem Futter muss häufig mehr pro Mahlzeit gefüttert werden. Wir persönlich investieren auch lieber in gutes Futter, statt später aufgrund von fütterungsbedingten Problemen das gesparte Geld beim Tierarzt zu lassen. Wer skeptisch ist, ob Wolfsblut Hundefutter etwas für seinen Liebling ist, oder einen mäkeligen Fresser hat, kann auch erst mal Probiergrößen bestellen.

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Wolfsblut bietet auch einen praktischen Messbecher aus Silikon an. Er lässt sich platzsparend lagern und sorgt für hygienische und exakte Portionierung. Natürlich sollte man bei der Fütterung aber nicht nur auf die Herstellerangaben achten, sondern durch regelmäßiges Wiegen beim Tierarzt kontrollieren, ob die Futtermenge sinnvoll auf den eigenen Hund abgestimmt ist. Je nach individueller Veranlagung und Bewegung kann der eine Hund mehr, der andere weniger benötigen.

Wolfsblut Hundefutter überzeugt in sämtlichen Hundefutter Tests und nicht zuletzt deswegen haben wir uns für die dauerhafte Fütterung mit den verschiedenen Sorten der Leipziger Firma Wolfsblut entschieden.

Siehe auch

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